Aktuelles/Stipendien

Preise und Stipendien siehe auch unter: Literaturport.de

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Stadtschreiber/In für 2020 in Halle (Saale) gesucht10.10.2019

Stadtschreiberin oder Stadtschreiber für 2020 in Halle (Saale) gesucht

 

Die Stadt Halle (Saale) vergibt 2020 zum 19. Mal das Stadtschreiberstipendium. Die Wirkungszeit des Stipendiaten bzw. der Stipendiatin dauert vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2020.

 

Art und Umfang des Stadtschreiberstipendiums:

  • ein monatliches Salär in Höhe von 1.250 €
  • eine kostenfreie, möblierte Wohnung mit Internetanschluss
  • eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel zur ungehinderten Bewegung im Stadtgebiet.

 

Bei einer öffentlichen Lesung wird sich der Stadtschreiber oder die Stadtschreiberin vorstellen und sein bzw. ihr bisheriges literarisches Schaffen präsentieren. Eine resümierende Nachlese zum Aufenthalt in Halle beschließt die aktive „Amtszeit“. Beide Veranstaltungen sind honorarfrei und sollen im Zeichen eines wechselseitigen und lebendigen Austausches stehen. In der Zwischenzeit ist es dem Stadtschreiber bzw. der Stadtschreiberin freigestellt, inwiefern auch immer die Stadt zu beleben. Hierfür wünscht sich die Stadt Halle (Saale), dass er bzw. sie auch überwiegend vor Ort weilt.

 

Jenseits von Staatsangehörigkeit und literarischer Gattung sind alle deutschsprachig Schreibenden eingeladen, sich zu bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist mindestens eine eigenständige, literarische Publikation (Veröffentlichungen im Eigenverlag oder als „Book on Demand“ finden keine Berücksichtigung).

 

Im Einzelnen sollte die Bewerbung Folgendes umfassen:

  • Anschreiben mit Begründung für das Interesse am Halleschen Stadtschreiberstipendium, ggf. mit geplanten Vorhaben und/oder Ideen für die Zeit in Halle (max. zwei A 4-Seiten - Normseite: 30 Zeilen à 60 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Vita mit Schwerpunktsetzung auf den künstlerischen Werdegang und einer Auswahl der wichtigsten Auszeichnungen und Stipendien
  • Bibliografie mit den wesentlichen Veröffentlichungen
  • Eine möglichst aktuelle Textprobe oder ein Exposé zu einem aktuellen Projekt mit Textauszügen, die den Stand des derzeitigen literarischen Schaffens repräsentieren (mind. 5 bis max. 10 A 4-Seiten)

 

Die Bewerbungen sollten vornehmlich via E-Mail und in einer pdf-Datei erfolgen. Einsendeschluss ist der 23. Oktober 2019, 00:00 Uhr (für postalische Bewerbungen gilt der Poststempel).

 

Bewerbungen und Nachfragen an:

Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Kultur
Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345 221-3008

 

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Franziska Andraschik

E-Mail: Franziska.Andraschik@halle.de

 

22. Irseer Pegasus08.10.2019

Autorenworkshop und Literaturpreis 10. bis 12. Januar 2019

 

Der Literaturpreis,

der im Zeichen des Irseer Pegasus vergeben wird, zeugt von der Anerkennung der literarischen Leistung durch ein Fachkollegium. Diese Anerkennung soll in die literarische Öffentlichkeit getragen werden. Mit den Namen der ausgezeichneten Autorinnen/Autoren werden auch deren Texte bekannt. Deswegen versteht es der Irseer Pegasus als seine genuine Aufgabe, professionelle Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.

Eine Besonderheit dieses Autorentreffens besteht in der Tatsache, dass der Preis durch die aktiv am Workshop teilnehmenden Autorinnen und Autoren vergeben wird.

 

Bewerbungen bis 19. Oktober 2019

 

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Autorenstipendium im Ubbelohde-Haus08.10.2019

Zwei Aufenthaltsstipendien im ehemaligen Atelier- und Wohnhaus des Malers Otto Ubbelohde in Goßfelden bei Marburg

 

Der Verein Zwei Raben: Literatur in Oberhessen vergibt in Kooperation mit der Otto-Ubbelohde-Stiftung jährlich zwei Aufenthaltsstipendien im ehemaligen Atelier- und Wohnhaus des Malers Otto Ubbelohde in Goßfelden bei Marburg.

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

 

Bewerbungen bis 1. November 2019

 

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Zum Tod von Horst Drescher06.10.2019

Lange war Horst Drescher schon leidend. Am 22. September ist er im Alter von 90 Jahren im Seniorenheim am Sonnenpark in Probstheida gestorben. Die letzte große Ehrung, die ihm widerfuhr, liegt weit zurück. 1996 wählte ihn die Sächsische Akademie der Künste in ihre Reihen und ernannte ihn zum Sekretär der Klasse Literatur und Sprachpflege. Kurz zuvor erschien im Reclam Verlag mit " Der Regenbogenpapiermacher" sein letztes Buch, eine Auswahl faszinierender Miniaturen, geprägt von funkelnden Formulierungen. Es blieb die einzige Publikation des Schriftstellers aus Nachwendezeiten, das Zeugnis eines Überlebenskünstlers, der sich schon ewig im " Zugrundegehen" übte.
Horst Drescher war Gründungsmitglied unseres Fördervereins Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V. Im Januar hatte ich ihn zum 90. Geburtstag im Seniorenheim besucht. Ich hatte Blumen mitgebracht. Horst sagte: „Die Blumen kann ich mir nur ansehen. Lieber hätte ich eine Flasche Wein." Nachdem ich die Krankenschwester um Erlaubnis gebeten hatte, kaufte ich ihm eine Flasche Rotwein und brachte sie ihm auf sein Zimmer. Wir stießen an und unterhielten uns über frühere Kollegen: Erich Loest, Werner Heiduczek und seinen Lektor Hubert Witt.

Steffen Birnbaum

Lutz-Stipendium20.09.2019

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm vergibt in Erinnerung an den Schriftsteller Joseph Maria Lutz jährlich ein Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur. Wohnort der Stipendiatin oder des Stipendiaten ist der Flaschlturm, ein kleines Barockgebäude in der Altstadt.
Das Stipendium ist dazu bestimmt, Schriftstellerinnen/Schriftstellern während ihres Aufenthalts die Möglichkeit zu geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen. Antragsberechtigt sind alle Autorinnen und Autoren, die ihrem bisherigen Schaffen eine literarische Befähigung erkennen lassen.

 

Bewerbungen bis 29. November 2019

 

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Zum Tod von Werner Heiduczek24.08.2019

Werner Heiduczek, 2016. Foto: Gaby Waldek

„Alles ästhetische Bemühen ist für den Wind, wo die Substanz fehlt. Denn wo nichts gesagt wird, fehlt letztendlich auch die Sprache." Diese Aussage von Werner Heiduczek prägte sein ganzes Schaffen. Sein gesamtes Werk hat Substanz. Er schrieb Literatur, die bleiben, die man in 80 oder 150 Jahren noch lesen wird.

Der Verleger Michael Faber sagte im Interview im Deutschlandfunk: „Ich glaube, dass er sich sehr zeitig von einer literarischen Form distanzieren wollte, einer Selbstverliebtheit in formale, ästhetische Spiele, und dass ihn, den ja auch das Leben sehr gebeutelt hatte, nach der existenziellen Frage des Menschen, nach dem, was uns auszeichnet und was uns aber auch an Hässlichkeiten im Leben widerfährt, dass er sich darin spiegeln wollte und dass sein ganzes literarisches Schaffen auch unentwegt eine Retrospektive, Verinnerlichung unserer Sünden und Verfehlungen war."

Mit seinem ersten Roman ‚Abschied von den Engeln', 1968, fand er eine große Leserschaft. Im Kurzroman ‚Mark Aurel oder ein Semester Zärtlichkeit', 1971, charakterisiert er einen Studenten, der es wagt, ein bisschen weniger brav zu sein, der beginnt, gegen das bestehende System der DDR zu revoltieren. Zu seinem Märchen ‚Das verschenkte Weinen', 1977, kann man am besten den Schriftsteller selbst zitieren: „Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass das Weinen im Leben ebenso wichtig ist, wie das Lachen. Denn ohne Trauer erkennen wir nicht, was Glück bedeutet." Der große Durchbruch gelingt ihm mit dem Roman ‚Tod am Meer', 1977. Obwohl nur eine 1. Auflage in der DDR erscheinen kann, kennt jeder diesen Roman. Das Buch muss von Hand zu Hand weitergereicht worden sein, denn es hatte wesentlich mehr Leser, als Exemplare gedruckt worden sind.

Der Schriftsteller Clemens Meyer sagte über Werner Heiduczek: „Als Schriftsteller ist er mir schon als Kind begegnet, denn wir wuchsen auf mit den Kinderbüchern wie ‚Jana und der kleine Stern oder der Geschichte vom ‚verschenkten Weinen'. Später entdeckte ich dann den großartigen Roman ‚Tod am Meer' und von da an war mir klar: Hier haben wir einen ganz großen, relevanten Gegenwartsschriftsteller." 2005 zieht Werner Heiduczek in seiner Autobiografie ‚Die Schatten meiner Toten' Bilanz: „Als die Weimarer Republik starb, war ich ein Kind. Als das Tausendjährige Reich zugrundeging, war ich ein Jüngling. Als der DDR-Sozialismus zusammenbrach, war ich ein Mann. Wenn das Gegenwärtige sterben wird, werde ich nicht mehr sein."

Regine Möbius, ver.di Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur und Wegbegleiterin des Schriftstellers sagt: "Werner Heiduczek war mir Freund und Kritiker, Ratgeber und Lehrer. Seine Sprachmächtigkeit, Phantasie und Lebenserfahrung schenkte uns allen ein Werk, das im deutschsprachigen Raum zu den außergewöhnlichen Leseerlebnissen gehört. Seine Romane, dramatischen Texte, Essays, Erzählungen und Kunstmärchen verweisen auf einen philosophischen Fabulierer, der für mich von beeindruckender Lebendigkeit bleiben wird, dessen Werk ich auch weiterhin mit Neugier und großer Leselust begegnen werde."

Mit der Gründung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in den neuen Bundesländern wurde Werner Heiduczek Mitglied des Verbandes. 1995 war er Gründungsmitglied des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V., der Verein, auf dessen Grundlage später u.a. 10 Jahre lang das Literaturfestival „Leipziger Literarischer Herbst" organisiert werden konnte.

Wir verlieren mit Werner Heiduczek einen ganz großen deutschen Schriftsteller, ein überaus wichtiges Mitglied unseres Verbandes und einen guten Freund.

 

Steffen Birnbaum

Rattenfänger-Literaturpreis14.08.2019

Rattenfänger-Literaturpreis

Zum achtzehnten Mal schreibt die Stadt Hameln den mit 5.000 Euro dotierten Rattenfänger-Literaturpreis aus, der im Jahr 2020 verliehen wird. Ausgezeichnet werden Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen, moderne Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche.

Der Rattenfänger-Literaturpreis wurde 1984 zum ersten Mal ausgeschrieben. Anlass war das Jubiläum »700 Jahre Rattenfänger von Hameln«. Für Hameln, »die Stadt, die aus der Phantasie lebt« (Zitat Pavel Kohout) war der stärkste Antrieb für die Stiftung die aus der Erfahrung mit der Rattenfängersage gewonnene Erkenntnis, dass diese Literaturgattung Menschen aufs Tiefste zu bewegen vermag und dass sie deshalb Aufmerksamkeit und Förderung verdient.

Der mittlerweile etablierte und hochangesehene Rattenfänger-Literaturpreis kann an Autoren, Bearbeiter, Übersetzer und Illustratoren vergeben werden. Sollte ein Bilderbuch ausgezeichnet werden, wird der Preis je zur Hälfte an den Text-Autor und den Illustrator vergeben. Eine Teilung ist auch möglich, wenn die Jury zwei Werke für auszeichnungswürdig erachtet.

Weitere Bücher, die von der Jury hervorgehoben, aber nicht mit dem Preis bedacht werden, finden Aufnahme in einer Auswahlliste und werden damit ideell ausgezeichnet. In den Vorjahren erhielten jeweils 10 bzw. 12 Bücher diese ideelle Auszeichnung.

 

Teilnahmeberechtigt:

sind Bücher, die nach dem 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 mit ISBN veröffentlicht und der Stadt Hameln

 

Einsendungen bis 15. Januar 2020

 

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Kurt-Sigel-Lyrikpreis 202011.07.2019

Deutscher PEN schreibt Lyrikpreis aus

Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt-Sigel-Lyrikpreis 2020 aus. Er wird an eine/einen Lyrikerin/Lyriker für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit 4.000 Euro dotiert.

Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden sowie von Büchern in hessischer Mundart, die er teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustrierte, einen Namen gemacht hat. Kurt Sigel ist seit 1974 Mitglied im deutschen PEN.

 

Einsendungen bis 15.10.2019

 

Hier zur PDF (PDF-Datei, 139 KB)

 

„Poesie und Narrheit“ – gesucht werden Gedichte und Notate09.07.2019

Dass ein wirkliches Gedicht nicht altert, zeigt uns Hölderlins „Hälfte des Lebens", das zu seinen bekanntesten gehört und vor 215 Jahren das erste Mal veröffentlicht wurde. Um ihn zu ehren, dessen Geburtstag sich im nächsten Jahr zum 250. Mal jährt, widmen wir unsere „Poesiealbum neu"-Ausgabe im ersten Halbjahr 2020 Friedrich Hölderlin.

 

Einsendungen bis 15.10.2019

 

Hier zur Website

Stiftung Literatur02.04.2019

Wir sind Ansprechpartner und Förderer politischer Literatur und ihrer Autorinnen und Autoren. Ebenso gilt unser Einsatz der Unterstützung bedürftiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Wir sind politisch unabhängig und überparteilich. Durch unsere Förderung werden keine Gesinnungsnoten verteilt, sondern vielmehr geht es uns um einen lebendigen politischen Diskurs. Diesen durch gute politische Literatur zu beleben, ist ein erwünschter Effekt unserer Arbeit. Beabsichtigt ist aber besonders auch die Förderung sprachlich und stilistisch guter Bücher, die sich von der Dutzendware der unzähligen fortlaufend geschriebenen und veröffentlichten Bücher abheben.

Hier zur Website der Stiftung Literatur

zu mediafon22. Leipziger Literarischer HerbstKulturamtKulturstiftung des Freistaates SachsenLeipziger BuchmesseLiteraturhaus LeipzigSächsischer LiteraturratBörsenvereinBooklookerDeutsche Nationalbibliothek

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